Verantwortung für die verschleppte Sanierung liegt bei der Stadt
Geld muss wirksam eingesetzt werden
Am 6. April haben die GemeinderätInnen der Grünen Alternative Freiburg der Sanierung der Eissporthalle für 2,6 Mio€ nicht zugestimmt. „Diese Entscheidung war unpopulär, aber wir müssen mit unseren Finanzmitteln verantwortlich umgehen, und dass dieses Thema mehr Beratung als die eingeräumten vier Tage benötigt, war offensichtlich“, sagt Monika Stein.
Die Franz-Siegel-Halle ist Eigentum der Stadt und ist an den EHC Freiburg verpachtet. Sie ist, wie viele der städtischen Gebäude, seit längerer Zeit sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat hat in einer Sondersitzung im April beschlossen, dass die Franz-Siegel-Halle für 2,6 Mio€ saniert werden soll.
Der Eilbeschluss war von der Verwaltung durchgedrückt worden, damit die Wölfe ihre Lizenz beantragen können. „Um klar darauf hinzuweisen: Die Entscheidung war eine Grundsatz – Entscheidung, dass wir in Freiburg nicht nur eine Eissporthalle wollen sondern auch, dass dort Profi- Sport betrieben wird, sonst hätten wir den Beschluss nicht so übereilt treffen müssen“, so die beiden StatdrätInnen.
In der Stadt gibt es viele Bereiche, in denen ein Sanierungsstau existiert „Es besteht jetzt Unmut, dass dieses Projekt durchgezogen wird statt eines der vielen anderen. Wenn dieses Geld dennoch in den Sand gesetzt wird, herrscht ein noch größeres Unverständnis darüber.“, so Coinneach McCabe.
Es ist die Meinung der Grünen Alternative Freiburg, dass wenn eine Entscheidung getroffen ist, sie konsequent umgesetzt werden muss. Der Gemeinderat hat beschlossen, professionellen Eissport in unserer Stadt zu erhalten. 2,6 Mio auszugeben und den Profi-Eissport dennoch nicht möglich gemacht zu haben wegen etwa 80.000-150.000 € wäre ein Affront gegenüber allen anderen auf Sanierung wartenden Maßnahmen und gekürzten Einrichtungen dieser Stadt. Das ist dem Steuerzahler wirklich nicht zu vermitteln.