Archiv für Umwelt

Mehrheit des Gemeinderats beschließt Green Business Center

Der Standort Vauban ist zu einem weltbekannten Symbol für umweltbewusstes Leben geworden und ist eine Erfolgsgeschichte der Bürgerbeteiligung. Wir können uns nicht vorstellen, wie dieser Stadtteil aussehen würde, wenn sich die jetzigen Bewohner und Bewohnerinnen nicht beteiligt hätten. Es stimmt, dass die Kritik an der Riegelbauweise jetzt ziemlich spät kommt, aber die verschleppte Entwicklung zur Bebauung des Grundstücks lässt eben eine solche Kritik zu. Wir sollten dies aber eher als glückliche Fügung ansehen, denn wir wissen erst jetzt, was für Anforderungen dieser Stadtteil stellt. Eine offensichtliche Anforderung ist die Flächennutzung. Vauban ist der am dichtesten besiedelte Stadtteil in Freiburg und die Entwicklung zeigt, dass hier eine Auflockerung notwendig ist. Hier hätte es also eine Chance gegeben, die gemachten Erfahrungen in den Prozess der Entwicklung einzuarbeiten, zusammen mit den Menschen, die sich für ihr Stadtteil engagieren. Diese Chance wurde nicht genutzt. Es ist zwar verständlich, dass nach einem so langen Vorlauf und den Versprechungen an die Architekten viele an der Riegelbauweise festhalten, trotzdem hätte man unserer Meinung nach nicht das torpedieren dürfen, was letztendlich diesen Stadtteil ausmacht: das Engagement der Bürger und Bürgerinnen.

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Wir wollen endlich echte Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung ist das Erfolgskonzept der Vauban

Beteiligung in Vauban sollte als Modell für die gesamte Stadt stehen

Der Stadtteil Vauban ist zu einem Symbol für eine gelungene Stadtentwicklung geworden. Dieses Stadtteil ist jetzt weltbekannt, wegen des umweltbewussten Lebensstils. Fast nirgendwo auf der Welt gibt es einen lebendigeren Stadtteil mit minimalem Flächen- und Energieverbrauch.
Und von Anfang an war die Bürgerbeteiligung ein fester Bestandteil des Konzeptes der Vauban.

Nachdem das französische Militär dieses Gelände verlassen hatte, haben es sich verschiedene Bevölkerungsgruppen zu eigen gemacht. Von den damaligen Wagenburgen bis hin zum gegenwärtigen Stadtteil.
„Es sind die Menschen, die dieses Stadtteil gestaltet haben. Es wurde nicht von oben vorgegeben, sondern hart erkämpft. Dieses Konzept hat sich als erfolgreich bewiesen und das zu ändern, wäre ein Fehler“, sagt McCabe

Der Vorschlag, hier einen „Green Business Center“ zu errichten, entspricht nicht dem Konzept grüner Politik, in der Bürgerbeteiligung ein hohes Gut ist.
„Die erste und wichtigste Regel hierbei ist die Bürgerbeteiligung. Ohne die Akzeptanz der Bevölkerung ist es nicht möglich, Umweltprojekte umzusetzen“, bemerkt Stein

Vauban hat in diesem Bereich eine Vorreiterrolle und diese hat sich als Erfolg herausgestellt.
„Wir sollten daher nicht den Entscheidungsprozess im Vauban weniger demokratisch gestalten. Im Gegenteil, wir sollten den Erfolg anerkennen und versuchen, ähnliche Projekte in anderen Stadtteilen zu fördern“, führt McCabe aus.

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NATO

nutzliche links zum NATO Gipfel sind;

Freiburger Aktionsbündnis 30.03. – Anti-NATO-Plenum Freiburg
http://3003.blogsport.de/

indymedia linksunten
http://linksunten.indymedia.org

Convergence Center Freiburg
http://www.kts-freiburg.org/spip/spip.php?article893

Blocknato
http://www.block-nato.org

Résistance des deux rives
http://natogipfel2009.blogsport.de

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Am Freitag ist wieder Critical Mass !!!

Hallo Radler und Radlerinnen,

am Freitag, den 27.03. trifft sich die Critical Mass um 17.00 Uhr am Theatervorplatz – eine Stunde später wie in den letzten Monaten. Wir haben uns entschlossen die Startzeit eine Stunde nach hinten zu verlegen, um auch Leuten, die am Freitag Nachmittag noch arbeiten, das Mitfahren zu ermöglichen.

Bringt Freunde, Bekannte, Verwandte, Kind und Kegel, Transpies, Fähnchen, Musik … mit!

Der Frühling lässt zwar noch ein wenig auf sich warten… aber das sollte uns nicht hindern unsere Frühlingsgefühle auf dem Rad auszuleben… !

Bis Freitag!!!
CM Freiburg

mail: info@critical-mass-freiburg.de
web: http://www.critical-mass-freiburg.de

Kommentare (1):

Critical Mass

Hallo Radler und Radlerinnen,

am Freitag, den 27.02. trifft sich die Critical Mass wieder um 16.00 Uhr am Theatervorplatz.

Bringt Freunde, Bekannte, Verwandte, Kind und Kegel, Transpies, Fähnchen, Musik … mit!

Jetzt wo’s Frühjahr beginnt, wollen wir auch wieder Fahrrad fahren!

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Lärmaktionsplan

Sehr geehrter Oberbürgermeister, meine Damen & Herren,

als erstes möchte ich bezüglich dieser Vorlage bemerken, dass es sehr erfreulich ist – gerade im Vergleich zur Vorlage zum Mobilfunk – dass die Sorge von der Verwaltung ernstgenommen wird.

Lärm, und darunter fällt auch der Lärm, der nicht mehr wahrgenommen wird, kann der Gesundheit erheblichen Schaden zufügen. Es ist gut, dass diese Problematik langsam den Stellenwert erhält, den sie verdient. Es ist allerdings bedauerlich, dass wir in diesem Bereich in unserem Handlungsspielraum eingeschränkt sind, so dass wir nicht so viel tun können, wie es wünschenswert wäre. Daher müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, die wir zur Verfügung haben.

Als erstes möchte ich bemerken, dass wir ein Manko darin sehen, dass die B31 nicht in die Umweltzone aufgenommen worden ist.

Obwohl dieses Thema ein Umweltthema ist, hat es auch eine starke soziale Komponente. So können wir sehen, dass in der Inneren Elbe, die jetzt bebaut wird, Lärmschutzmaßnahmen vollzogen werden. Dass Menschen dort Jahrelang ohne solche Maßnahmen gelebt haben, hängt damit zusammen, dass diese Flüchtlinge waren, und diejenigen von uns, die das Wohnheim an der Hammerschmiedstraße kennen, wissen ganz genau, dass die Lärmschutzmaßnahmen dort nicht als ausreichend zu bezeichnen sind.

Wie ich vorhin bemerkt habe, sehen wir, dass dieses Thema von der Verwaltung ernst genommen wird. Und daher können wir erwarten, dass bei den verschiedenen Maßnahmen ernsthaft versucht wird herauszufinden, welche die besten Maßnahmen sind. Wir warten daher ab, um zu sehen, was für Auswirkungen die verschiedenen Maßnahmen haben werden, wie z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzung oder die verbesserten Fahrbahnbeläge.

Nach wie vor finden wir es falsch, der verlockende Vorstellung eines Stadt-Tunnel zu erliegen. Wir sollten realistisch sein und nicht darauf warten, bis die Gelder dafür genehmigt werden – falls das überhaupt je geschieht. Wir hoffen, dass wir Methoden und Mittel finden, mit denen wir die Lärmbelastung in der Stadt reduzieren können, denn klar ist, dass das Warten auf Unterstützungen von Bund und Land nicht viel bringen wird. Wir brauchen Maßnahmen jetzt.

Zusätzlich dazu haben wir in der letzten Zeit über die verschiedenen Aspekte des Mietspiegels diskutiert; hier haben wir auch einen Hebel, den wir nutzen können.

Ich spreche aus persönlicher Erfahrung in diesem Bereich. Ich wohne in einer Straße, die als eine der Straßen eingestuft wurde, bei der höchster Handlungsbedarf besteht., und weiß, dass in vielen dort vermieteten Wohnungen häufig keine Schallschutzfenster eingebaut sind. Die gegenwärtigen Kriterien des Mietspiegels können in diesem Bereich verbessert werden und wir sollten die Chance dazu nutzen, wenn wir den neuen Mietspiegel ausschreiben werden.

Ebenso sollten wir das, was wir von anderen fordern, selber vorleben. Wir sollten uns versichern, dass die Menschen, die in unseren – also stadteigenen – Wohnungen leben, vor vermeidbarem Lärm geschützt werden.

Es ist auch zu vermerken, dass bei den Stadtbauwohnungen die Bahn als Lärmquelle eine erhebliche Rolle spielt und daher unterstützen wir den Antrag der SPD.

Wir sehen diese Vorlage als Teil eines Prozesses und nicht als Entstadium und bedanken uns bei allen, die versuchen, diese Stadt lebenswerter zu machen und werden sehen, was wir in Zukunft dafür erreichen können.

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Funkstörung

Eigentlich wollten wir in der Gemeinderatssitzung vom 27.01.2009 über den Mobilfunk in Freiburg diskutieren.

Aber das war etwas blauäugig. Die Verwaltung hat zu diesem Thema eine Vorlage geschrieben, die sich nur als herablassend beschreiben lässt. Zwar spät aber immerhin haben die Regierungsparteien von schwarz/grün bemerkt, dass dies auf sie abfärben könnte. Um dieser Peinlichkeit zu entgehen, haben sie den Tagesordnungspunkt abgesetzt, um der Verwaltung mehr Zeit zu geben. Der Tagesordnungspunkt war ursprünglich im Februar 2008 beantragt.

Dies wäre unsere Rede zu diesem Thema gewesen:

Sehr geehrter Oberbürgermeister, meine Damen & Herren,

diese Vorlage ist dadurch entstanden, weil mehrere Anträge und Anfragen zu diesem Thema gestellt wurden, was darauf zurückzuführen ist, dass sich viele Menschen über die gesundheitlichen Risiken durch Elektrosmog Sorgen machen.

Die Antwort der Verwaltung ist klar, wenngleich durch den Verwaltungsjargon verschleiert. Der Tenor ist, dass die Leute, die besorgt sind, sich nicht so anstellen sollen. Die Verwaltung scheint zu glauben, dass diese Sorgen und Ängste nicht berechtigt, sondern nur emotionaler Natur sind, die keinen Bezug zur Realität haben. Diese Ängste sollten aber ernst genommen und nicht bloß als hysterisch abgetan werden, schon aus dem Grund, da nach wie vor wissenschaftliche Unsicherheiten über die Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks bestehen.

Aus der Antwort lässt sich jedoch ableiten, dass die Verwaltung die Sorgen von diesen Bürgern und Bürgerinnen nicht ernst nimmt.

Welche gesundheitlichen Risiken tatsächlich von dieser Technologie ausgehen, ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Was wir aber nicht bestreiten sollten, ist, dass es legitime Gründe gibt, sich über die Auswirkungen von der Mobilfunk-Strahlung Sorgen zu machen. Hinzu kommt die Umstellung auf die UMTS-Technologie, wodurch eine Zunahme der Strahlungen zu erwarten ist.

Was wir benötigen, sind fundierte Informationen zu diesem Thema. Das ist leider mit dieser Vorlage nicht der Fall. Daher ist es schwer, grundlegende Entscheidungen zu diesem Punkt zu treffen. Wir beantragen deswegen, dass die Verwaltung eine Kartierung von allen Mobilfunkanlagen und Sendemasten erstellt, die Strahlungen auf das Stadtgebiet Freiburg abgeben (Müssen nicht zwangsläufig tatsächlich auf dem Gebiet der Stadt Freiburg stehen). Zudem sollte die Verwaltung Messungen von der tatsächlichen Strahlung vornehmen. Weiterhin sollte die Verwaltung einen Austausch sowohl mit Expertinnen und Experten als auch mit den Anwohnern und Anwohnerinnen anstreben, um deutlich zu machen, dass die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen werden und sich um eine sachkundige Auseinandersetzung mit diesem Thema bemüht wird.

vorlage:  http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1147972/index.html

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